tomatenblüte
2012-01-28 13.40.49

Basic IV Mürbteig..

Ich will hier niemanden mit Grundteigen langweilen. Ich bin mir sicher, Ihr habt alle Ahnung von Mürbteig. Mir geht es um: ” wie komme ich schnell zu einem Kuchen”.
Der übliche Weg ist: zusammenkneten, kühlen, ausrollen, blindbacken.
Nächste Variante, die überall als praktisch und zeitsparend beschrieben wird: kneten und einfrieren. Genau da hab’ ich ein Problem. Was bitte ist da praktisch. Es dauert locker 1-2 Stunden bis der Teig einigermaßen aufgetaut ist. Dann kommt er in die Form, muss wieder gekühlt werden, wenigstens 15 Min. Bis dahin ist schon mal ganz nett viel Zeit vergangen.
Ich mach’s so, das ist wirklich praktisch.
Man braucht 2, 3 oder sogar 4 Spring- oder Tarteformen in verschiedenen Größen.
28cm, 26cm, 24cm, 22cm. Ich habe 3 verschiedene 28cm, 26cm und 22 cm, ganz billige vom Weihnachtsmarkt.
Gehen wir mal von 3 Formen aus. 3x Backpapier für die Formen zuschneiden, Rand gut überstehen lassen.
Für meine 3 Formen: 450g Mehl, 225g Butter, 2 Eigelb, Salz, 2Tl heller Essig miteinander verkneten. Ich mache den Teig immer ohne Zucker, dann kann ich ihn für Kuchen oder Quiche nehmen. Jetzt gleich weitermachen, ohne kühlen.Wenn er zu weich ist kann er noch kurz in den Kühlschrank, aber nicht zu lange sonst wird er wieder zu fest.
Den Teig auf den zugeschnittenen Papierbögen ausrollen. Muss man ein bisschen abschätzen wieviel jede Form braucht. Mit dem Backpapier in die Formen geben und mit aufgeschnittenen Gefrierbeuteln “bekleben”. Formen ineinander stellen. Den ganzen Stapel nochmal einpacken und ab in die Gefriertruhe.
Jetzt sagt bestimmt jemand: “Kein Platz”…stimmt aber nicht. In die Formen kann noch allerhand reingepackt werden, sind sie mal angefroren.
Bis dahin hat man durchaus ein wenig Arbeit, aber die macht man sich für mehrere Kuchen.
Wenn ich backen will, hole ich mir eine Form aus der Truhe, mache den Belag, der kommt auf den gefrorenen, ungebackenen Boden und dann sofort in den vorgeheizten Backofen.
Ich hab’ also superschnell einen Kuchen, wenn’s mich gerade anmacht.
Der Teig ist wunderbar mürbe, weil er gefroren in den Ofen kommt.
Die Backzeit verlängert sich höchstens um ein paar Minuten.
Das finde ich praktisch!!

Das Benutzen läuft dann in etwa so ab. Sohn fragt scheinheilig: “Hast du Zeeiiit”, ich alarmiert: ” Warum?”. Sohn: ” Ich brauche einen Kuchen… aber schon in einer Stunde”.
“Aha…das fällt Dir aber früh’ ein”, denk’ ich, sage dann aber: ” Dann geh’ mal in den Keller, da liegen Äpfel und mach mal. Dann macht er….den Belag, Teig haben wir ja schon.
Nach genau einer Stunde ist der Kuchen fertig.

Apfelkuchen

1x         Form plus Teig  26cm
5           Äpfel, geschält und in Spalten geschnitten.
etwas Butter und Semmelbrösel
3El        Aprikosenmarmelade
100ml   Sahne

Butter schmelzen und Semmelbrösel hellbraun rösten. Abkühlen lassen. Bei Eile, umfüllen, dann sind sie gleich kalt. Auf den gefrorenen Boden streuen.
Äpfel einschichten. Marmelade mit Sahne verrühren, drübergießen und 40 Minuten bei 180° backen.

Ein Foto vom Anschnitt gibt’s nicht. Ich hab’ nichts abbekommen!

Weil ich aber weiß wie gut der Kuchen schmeckt, ist das “unser” Beitrag zum Sonntagssüß. Diesmal bei Julie von mat und mi.

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This entry was published on Januar 29, 2012 at 10:39 vormittags. It’s filed under Basics, Kochbuch, süß and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink. Follow any comments here with the RSS feed for this post.

16 thoughts on “Basic IV Mürbteig..

  1. Guter Tipp. Ich brauche nur noch ein paar runde Backbleche

  2. @Robert
    ja, ist wirklich praktisch…..z.B. wenn man viel backen muss, Du weißt schon….:)

  3. tipps und tricks lieben wir in der süßen sonntagsrunde. willkommen :)

  4. hallo liebe Sybille,

    ich gebe den Teig auch als gleich in die Form und stelle ihn dann erst in den Kühlschrank,

    Deinen Tipp, den finde ich auch praktisch, den ich mir für meine nächste Party merken werde. Super

    lieben Gruß Gaby

  5. Du hast es echt drauf mit schlauen und einfachen Tips :) Essig im Mürbeteig kannte ich nicht.

  6. Liebe Su,
    da gibt es doch ganz viele Sprüche so in der Art: Das Leben ist zu kurz für….ich finde da ist was dran.
    Essig macht den Teig mürber. Warum er das macht weiß ich nicht, aber der Robert.
    Frag doch mal bei ihm nach.
    Grüßle

  7. Gleich heute abend gibt es in meiner neuen Tarteform eine Lauchqiche mit Deinem leckeren Teig…
    Das ist wirklich eine super Idee und so praktisch, wie wir Frauen das mögen.
    Kissle
    Martina

  8. tolle tricks, die du hier zeigst, essig kannte ich auch noch nicht im mürbeteig, und das einfrieren wäre klasse – wenn man so viele formen hätte :-(

    aber hab auch keinen sohn, der nach spontanen backwerken fragt, gleicht sich aus.
    btw. hat mein bruder früher auch bei unserer mama immer gemacht – kein kuchen, gleich nach grillfleisch. am besten in 10 min. die söhne…

  9. ach, das geht so schnell ein Mürbeteig, den mache ich in 5 Minuten mit dem Thermomix und nichts kühlen etc, einfach in die Form dann reindrücken, aber Dein System wäre sehr praktisch bei einer Party!

  10. Da hast du schon recht!
    Was mich so nervt ist der Tipp, Teig machen und den Knödel dann einfrieren. Das find ich schwachsinnig. Dann schon lieber in 5 Minuten (ich brauch 10) frisch machen! :)

  11. Pingback: Fauler Sonntag… « tomatenblüte

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