ist überhaupt nicht schwarz!
Nicht ungekocht und auch nicht gekocht.

Doch halt…fangen wir am Anfang an.
Zuerst war da ein Post von der wilden Henne. Dann kam meine furchtbare Neugierde auf Produkte die ich nicht kenne und dann kam ein netter Herr mit einem großen Paket….direkt aus der Schweiz. Drinnen schwarze Polenta…die grau ist und wirklich wie Vogelsand aussieht.
Eine halbe Stunde später war die Polenta schon gekocht und immer noch grau!!
Wieso ist die Polenta bei Frau Henne rosa?
Eine Mail später ist das Rätsel fast gelöst. Ich koche Polenta in Milch, Frau Henne in Wasser.
Am schönsten sieht sie direkt nach dem Einrühren aus, dann schmeckt sie aber nicht.
Ich hab’ Euch einen kleinen Teller mit einer “Trilogie” an “Nichts” angerichtet.
Oben links…kurz nach dem Einrühren.
Oben rechts… nach 20 Minuten in Salzwasser gekocht und mit viel Butter verrührt.
Unten….in gesalzener Milch gekocht, Sahne dazu und mit Pfeffer abgeschmeckt.
Auch wenn sie nicht so toll aussieht…ich bleibe bei meiner Sahneversion. So schmeckt sie mir am besten. Geriebener Parmesan kommt natürlich auch noch drunter.
Hellgraue, sehr leckere Polenta mit Schellfisch gibt es weiter unten.
Dazu gibt es Sabayon nach dem Rezept einer Schweizerin, bei der ich mich recht herzlich für das Päckchen bedanke!
Schellfisch mit Polenta und Sabayon
Polenta
400ml Milch und 100ml Sahne mit Salz erhitzen. Die Hitze reduzieren und 125g Polenta nach und nach einrieseln lassen. Unter ständigem Rühren 20 Minuten bei kleiner Hitze ausquellen lassen. Ca. 60g Butter und 30g geriebenen Parmesan unterrühren.
Fisch
250g Schellfisch-Filet
Salz, Pfeffer, Zitronenschale und Saft
Wasser (ca.2 cm hoch) mit Salz, Pfeffer, Zitronenschale und Saft in einem weiten Topf aufkochen.Temperatur abdrehen. Fisch einlegen und 5 Minuten ziehen lassen (nicht kochen).
Wer pochierten Fisch nicht mag, der brät eben!
Sabayon
50ml trockener Weißwein
2 El Zitronensaft
2 Eigelb
50 g kalte Butter
Salz
Für die Sabayon in einem Topf den Weißwein mit dem Zitronensaft einmal aufkochen, dann vom Herd nehmen und ein bisschen auskühlen lassen. Den Topf wieder auf den Herd, die Eigelbe zum Wein geben und mit einem Schneebesen sehr schnell einrühren. Achtung!! Die Sauce darf nicht zu heiss werden. Wenn die Sauce sämig wird, den Topf vom Herd nehmen und die kalte Butter stückchenweise einrühren.
Genau wie bei Frau Henne funktioniert bei mir die Sauce auf dem Herd besser als auf einem Wasserbad. Einfach immer rühren und wenn man das Gefühl hat…jetzt wird es zu heiß…wegziehen!
Anrichten und….genießen!

auf meinem Bildschirm hat das eine sehr interessante grau-lila Farbe
)
Könnte ich mir heute abend gut vorstellen (mit feiner, weißer Polenta aus dem letzten Urlaub – schmeckt fein zu Fisch)
Liebe Küchenschabe,
sieht auch in echt grau-lila aus und hat wirklich gut geschmeckt!
Ich finde es sooo klasse, dass ich hier mal nebenbei zu einer Kennerin der unterschiedlichsten kulinarischen Techniken und Zutaten ausgebildet werde. Macht die Schulen dicht und richtet Blogs ein! Liebste Grüße
Gisa,
z.B. über Kräuter
ich lerne unentwegt auf den Blogs. Genau das macht so viel Spaß.
Ach Sybille, ich grins mir hier grad einen weg. Deine Trilogie ist super. Und die Polenta-Farbe ist doch auch nett – so oder so
Gell, Wasserbad ist eine blöde Erfindung von überkandidelten französischen Köchen. Sorry, wenn ich das so unverblümt sage – aber bislang gelang alles, was ich direkt im Topf gerührt hatte, wesentlich besser als im Wasserbad.
Liebe Henne,
die Farbe(n) sind absolut in Ordnung.Es fiel mir nur schwer eine farblich passende Begleitung zu finden.
Wasserbad…einmal ging es schon schief, da war ich aber zu lässig mit dem Rühren….Strafe kommt sofort…Rührei!
wow Sybille
schwarze Polenta, habe ich noch nie gehört
Danke für Deine Phasenbilder
mit dem Fisch und der Sabayon kann ich mir die Polenta sehr gut dazu vorstellen
Super
lieben Gruß
Gaby
Gaby,
es gibt auch noch rote und weiße. Hatte ich bis vor Kurzem auch keine Ahnung von. Die rote bizzelt mich noch, soll ja unvergleich gut schmecken, sagt Frau
” Arthurs Tochter kocht” .
Die Trilogie sieht schon ziemlich Polenta-nerdig aus
Su,
nicht die schönste Polenta, aber g’schmackig (schwäbisch für lecker).
Die Polenta hab ich bei der Henne verpasst. Klingt wirklich interessant und erst noch vom Tessin!
Zorra,
geschmacklich konnte ich keinen großen Unterschied zu üblicher Polenta feststellen.
Grüßle
Das hört sich echt verdammt lecker an! Das muss ich unbedingt auch mal ausprobieren!!!
Birgit,
Polenta finde ich immer lecker, egal welche Sorte. Kinder mögen das sicher gerne!!
Um sie schwärzer zu bekommen, könnte man sie mit Tinte von Sepia färben.
Wobei ich die Farbe von Deiner auch schön finde. Mir gefällt das sie in leicht rosa am besten.
Anie,
darfst du Polenta essen?