tomatenblüte
2012-05-22 12.22.18

Kleine Torte…

ich bin keine Tortenbäckerin!
Kuchen, ja, meistens ganz einfache, bloß nicht so viel dran, so mögen meine Männer und ich Süßes am liebsten.
Nun versuche ich mich mal an einer kleinen, einfachen Torte, garantiert ohne Früchte und einigermaßen gelingsicher.( Die Suchende weiß Bescheid…)
Die Optik ist schamlos von Ihr geklaut. Die Fotos gesehen und schon verliebt.
So sieht für mich eine Traumtorte aus. Schlicht und doch etwas ganz Besonderes.
Das Innenleben ist einfach, geschmacklich schon tausendfach bewährt…wer liebt nicht Tiramisu. Das Rezept stammt aus meinem Muttertagsgeschenk  ” Tea Time für Genießer”.
Die Olympischen Spiele 2012 werfen ihre Schatten voraus, Tea Time ist absolut angesagt. Da freue ich mich schon auf viele, leckere Kleinigkeiten auf den Blogs…Gurkensandwiches und Törtchen und Häppchen…ach..ich schweife ab.
Zurück zur Torte, die schmeckt  auch in Deutschland zum Kaffee. Ich alte Kaffeetante muss es wissen.

Tiramisu- Torte

3           Eier
100g      Zucker
50g        Stärkemehl
50g        Mehl
3El        heißes Wasser
1Prise   Salz

Backofen auf 170° vorheizen und eine Backform 22×22 oder eine kleine runde Springform mit Backpapier auskleiden.
Eier in einer großen Schüssel mit dem Mixer dick und cremig aufschlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen und das heiße Wasser löffelweise zugeben.
Mehl und Särke über die Schaummasse sieben und sachte unterheben.
25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Kuchengitter stürzen. Das Backpapier (das, dass am Teigboden klebt) abziehen. Geht gut wenn man kurz ein feuchtes Tuch auf das Papier legt. Auskühlen lassen.
Teig am besten 1 Tag vorher machen, dann läßt er sich viel besser schneiden.
In der Mitte durchschneiden und jede Hälfte noch einmal waagerecht auseinander schneiden.
Später beim Füllen, die Bisquitlagen so abwechseln, dass sich die Schnittflächen mal oben und mal unten befinden. So wird die Torte gerade und nicht schief.

Füllung

3Tl      Instantkaffeepulver
180ml kochendes Wasser
80ml   Marsala
2El      Kaffeelikör (bei mir nur Marsala)
500g    Mascarpone
60g      Puderzucker
250ml  Sahne
1Beutel Mandelblättchen

Kaffeepulver,Marsala und Likör mit dem heißen Wasser verrühren. Mascarpone, Sahne und Zucker mit dem Handmixer cremig rühren. 80ml Kaffeemischung unterschlagen.

Den ersten Boden mit der Schnittfläche nach oben mit  Kaffeemischung beträufeln (nicht zu viel) und mit etwas Creme bestreichen. So fortfahren. Den letzten Boden so auflegen, dass die Schnittfläche unten liegt. Die Torte mit der restlichen Creme bestreichen.


Von der Kaffeemischung ist mir einiges übrig geblieben. Ich hatte Angst es wird mir zu matschig. Würde ich wieder so machen.


Die Mandelblättchen mit einer Pinzette “ankleben”. Hat genau 50 Minuten gedauert, hab’ extra auf die Uhr geschaut.

Liebe Henne…konnte ich helfen?

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Dieser Beitrag wurde am Mai 22, 2012 um 8:01 nachmittags veröffentlicht. Er wurde unter Kochbuch, süß abgelegt und ist mit , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

24 Gedanken zu “Kleine Torte…

  1. Hast du wirklich 50 Minuten lang jedes Mandelblättchen einzeln angeklebt? Respekt!
    (Ich hätte genervt nach 2 Minuten aufgegeben)

    • Hab’ ich!
      Dachte eh’ ich brauch’ länger.
      Bin auch eine Basteltante..das übt und wenns was wird freu’ ich mich. :) :)

      • Da kann ich Cooketteria nur zustimmen! So was kann ich höchstens im Winter, wenn’s regnet, schneit oder beides, aber bei so einem Wetter lacht mich die Balkontür einfach zu sehr an. Sie liegt (unpraktischerweise) in der Küche, wenn man die 2qm so nennen mag, so dass ich quasi ständig mit einem Bein draußen stehe und nix länger als 10 Minuten in der Küche machen kann…. ;)

        Aber Respekt! Und zum Kaffeetrinken wäre ich gerne vorbei gekommen! :D

      • Sarah Maria,
        Küchenmeditation oder Küchen-Zen. Wenn ich nur wüsste wo ich das mal gelesen habe??! ;) :)

  2. Barbara (Barbaras Spielwiese) sagte am :

    Siehst Du, Tortenbacken ist gar nicht schwer. Die sieht nämlich perfekt aus!!!

    Für 50 Minuten Geduldsspiel wäre ich aber glaube ich nicht geeignet… ;-)
    Alle Achtung.

  3. Die Mandelblättchendeko von Kathreinerle hat mich auch fasziniert. Aber ich wusste direkt: Das mach ich, wenn ich -beliebiges Beispiel-.
    DU BIST DER KNALLER!

  4. Was heisst hier «konnte ich helfen?» Du bist echt ein Schatz – vielen, vielen Dank! Die ist ja sooo schön geworden. Also am Sonntag werde ich Mandelplättchen mit der Pinzette ankleben, ich versprech es :-))

  5. Ne, nicht Riesentorte – Dein Rezept ist doch für eine kleine Springform, oder? Also ich nehme an für eine 18er. So eine habe ich ja jetzt.

  6. Klasse Sybille und Respekt, Dein Törtchen sieht grandios aus.
    Liebe Grüße
    Gaby

  7. Das Mascarpone-Törtchen finde ich spannender als die Verzierung. Die zweifelsohne bei photisserie toll aussieht. Aber mehr als ein Foodblog ist sie ein Kunstblog, die mit Essen künstlerisch spielt. Da muß ich als Alltagsköchin harsch unterscheiden. Das ist, wie wenn man Handball und Basektball in einen Korb ;) wirft – alles Foodblogs und doch mit wesentlichen Unterschieden.

    Mir war das Baiser-Aufspritzen fast zu viel. Daher bewundere ich deinen Aufwand beim Gestalten ebenso wie beim Kathrainerle!

    So, und nun guck ich mir ein Tiramisu-Törtchen genauer an!

    • Micha,
      sowas mache ich ja auch nicht jeden Tag.
      Das Kathrainerle MUSSTE erwähnt werden, schließlich will ich mich keinen Plagiatsvorwürfen aussetzten.
      Hätte ich nicht zwingend müssen, die Schwarzwälder-Kirsch-Torte meiner Mutter sah’ IMMER so aus, hätte mir aber sicher niemand geglaubt( und ich durfte als kleines Mädchen schon immer beim Verzieren helfen, mit Pinzette und Geduld).
      Mit den Fotokünsten von photisserie kann und will ich mich gar nicht messen. Das ist wirklich Kunst.
      Mein nächster Post wird dann wieder Alltagsküche…aber sowas von…. ;) :)

  8. Ich finde Deine Torte sehr hübsch! Wie gestaltet sich denn das Anschneiden?

    • Gisa…ich fand sie auch richtig hübsch und das Anschneiden ist wirklich ganz einfach. Solltest du die Torte jemals machen, dann 2 Tage vorher. Wir haben gestern das letzte Stück gegessen…was das beste! :) LG

      • Wenn sie so richtig schön durchgezogen ist, das glaube ich sofort. Und damit ist sie dann ja auch prädestiniert als exquisites und gut vorzubereitendes Dessert, wenn man einmal Gäste einlädt. Danke für den Zusatz-Tipp! Ich sag ja: man muss auch die Kommentare mit Argusaugen bewachen ;)

  9. Das mit den Mandelblättchen hab ich “drüben” auch schon bestaunt :-) Deine Torte sieht auch soo toll aus und vor allem lecker.
    Genau mein Geschmack ;-)

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