tomatenblüte
2012-10-25 14.49.24

Gut Ding will Weile haben…Teil II

…langsam kommt man auch ans Ziel…bloß nicht so hektisch sein. Gilt nicht nur fürs Einwecken, gilt auch für Fleisch.
Wenn ich was von den Fernsehköchen gelern habe, dann das.
Jetzt sind wir hier aber nicht beim Fernsehen sondern gleich mittendrin …auf einer Blogwanderung.
Der Dirk hat ein wunderbares, extrem mundwässerndes Gulasch gepostet, die Britta hat es am Sonntag mit “Schneebällchen” (welch schönes Wort) nachgekocht und bei mir gibts das 12 Stunden Gulasch mit Semmelspatzen.

Spätzle…für eine Schwäbin Pflicht….das tolle Rezept von einem “Nordlicht”.
Fersehkoch….bestens bekannt wegen seiner frechen Schnauze… Tim Mälzer.
Ein neues Kochbuch hat er am Start.
Es gefällt mir, es gefällt mir sehr und ist mein erstes Buch von ihm, das ich mir gekauft habe.

Gleich beim Anlesen hat er mich mit seinem Kapitel… “So geht kochen”…angesprochen, denn genau …SO…. geht kochen für mich!

Nur ein paar Stichworte…

Kochen ist Bauchgefühl und Intuition….viele Wege führen zum besten Ergebnis…kein Rezept hat den Anspruch, die einzig gültige Zubereitungsmöglichkeit zu sein….ob der Löffel gehäuft oder gestrichen voll ist, ist egal…..es kommt nicht aufs Gramm an….nach eigenem Gusto variieren…braten sie mit ihren Lieblingsölen…verwenden sie den Essig den sie zur Hand haben…vertrauen sie ihrem eigenen Geschmack….

…ihr wisst was ich meine!

Das Rezept für das Gulasch findet ihr bei Dirk.

Semmelspatzen

4             Scheiben Weißbrot, klein gewürfelt und in Butter goldbraun rösten.
6             Eier
Salz
350g        Mehl
1             Bund Schnittlauch, fein geschnitten
8             getrocknete Soft-Tomaten, fein gewürfelt (hatte ich nicht)
Muskatnuss
evtl.        kohlensäurehaltiges Mineralwasser ( bei mir immer ohne!! Wenn der Teig zu fest sein sollte kommt bei mir lieber noch ein Ei mehr dazu. Ich mag keine Wasserspatzen.)

Mehl mit den Eiern, Salz und Muskat  zu einem glatten Teig verschlagen.
Gebratenes Brot,  Schnittlauch und Tomaten unterrühren.
Reichlich Salzwasser aufkochen, Nocken abstechen und ins Wasser gleiten lassen.
(Teig auf ein Brett streichen und mit einer Teigkarte Stückchen abstechen oder immer eine kleine Portion auf einen Löffel geben und mit dem Daumen ins Wasser abstreifen)
5 Minuten sachte köcheln lassen.
Mit einer Schaumkelle rausheben und abtropfen lassen.

Rezept: Tim Mälzer “Greenbox”  Tim Mälzers Grüne Küche

Semmelknöpfle…gebraten…mit Cima di Rapa und mit Tomatensauce….
alles lecker!

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Dieser Beitrag wurde am November 6, 2012 um 8:00 nachmittags veröffentlicht. Er wurde unter Kochbuch, salzig abgelegt und ist mit , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

33 Gedanken zu “Gut Ding will Weile haben…Teil II

  1. hach…. wie die Spätzle bei meinen potentiellen Mitessern ankämen ist fraglich. Und- Essen aus dem Backofen ist das Beste! Freu mich schon jetzt auf die 8-10 Stunden Weihnachtsgans….
    Ninive

  2. Ooooh, ich will diese Semmelspatzen! JETZT!!! Brauch auch gar nichts dazu…. Öhm, obwohl… wenn ich noch so ein kleines bisschen von dem Gulasch dazu bekommen könnte..? :-)

  3. Haha!! Schon wieder!
    Gab es das Gulasch nicht letztens bei dir gerade?
    Semmelspatzen sind ja auch der Knaller…noch nie probiert aber es hört sich sehr mouthwatering an!
    Bei mir gibt es demnächst aber erst mal die Käseflauschis, das Wort geistert andauernd durch mein Hirn.

  4. War grade drüben bei Alice und habe dort angemerkt, wie unsympathisch mir militante Veganer sind. Als konsequente Fortsetzung komme ich jetzt zu dir und genehmige mir zu den Spatzen gerne noch eine Portion von dem köstlich aussehenden Gulasch. So.

  5. jaja, jetzt haben Dirk, Britta und Du es geschafft! Was glaubt ihr, was es am Wochenende im Elsass gibt? ;-) Das sieht soooo köstlich aus bei Dir – unglaublich köstlich… ach, hast Du noch ein bisschen übrig?

  6. Semmelspatzen! Herrlich! Für mich als Schweizer alleine schon des Namens wegen zum Nachkochen verdammt ;) Zum Glück ist bald Wochenende, mal schauen, ob ich Zeit habe… Die könnte man nach dem Bad sicherlich auch noch kurz in etwas Butter golden braten, nicht?

    so mag ich sie am liebsten… :)

  7. Also die Semmelspatzen sind schon mal notiert, damit kann Ich meinen Lieben immer kommen, da brauch Ich nur ein Salätchen dazu und schon bin ich zufrieden ;)
    Mein Gulasch bruzzelt auch fast 8 Std. sowas schockt mich nicht, Ich nehme mir gerne Zeit für was Gutes ;)
    An Weihnachten muss ich wieder früh raus … es gibt Turkey und der braucht fast 6 Std. im Ofen u. dann noch die Beilagen, Vorspeisen u. das Dessert … ach ja das wird wieder ein langer Tag ;)

    Dein Spatzen werde Ich die Woche noch ausprobieren, freue mich jetzt schon drauf.
    Liebe Grüße Kerstin

  8. Die Semmelspatzen sind vorgemerkt. Das Gulasch demnächst auch – bei mir wohnt ein “Slow-Cooker”; im Sommer war er vernachlässigt, aber jetzt geht es wieder los. Langsam geschmortes ist nicht zu toppen!
    Muss ich mir jetzt eigentlich ein Buch von Tim Mälzer kaufen, ist das gut? Dass Kochen Gefühlssache ist, liegt genau auf meiner Welenlänge. Rezepte sind Anregungen, aus denen man was eigenes macht – sonst macht das doch keinen Spaß!

  9. Ich habe damals die Brotknöpfle nachgekocht, die Tim von Alexander Hermann in seiner Sendung gezeigt bekommen hat – und war aber entteuscht, weil die knusprigen Brotwürfelchen nachher gekocht im Spätzleteig schnell matschig wurden. Wie war den deine Erfahrung nun mit diesen Spatzen?
    …viele liebe Grüße

    • Matschig würde ich auf keinen Fall sagen, sie sind weich.
      Irgendwie ein Mittelding zwischen Semmelknödel und Spätzle. Ob man die Brotwürfel unbedingt anbraten muss, hab’ ich mir schon überlegt.
      Mir haben sie gut geschmeckt, Sohn auch…Mann fand sie zu trocken.
      Morgen kommt was auf den Blog…ich fand es super, mein Mann scheußlich…wie immer halt…ausprobieren und dann entscheiden obs noch mal auf den Teller kommt.
      Liebe Grüße

  10. Habe gerade deinen oberen Beitrag gelesen – Wahnsinn, so unterschiedliche Geschmäcker? :)
    Das Rezept gefällt mir, und mit dem Schnittlauch auch noch richtig hübsch! :)
    Lieben Gruß!

  11. Sorry.
    Ich bin ein Skeptiker. Durch und durch!
    Bevor ich hier lobhudle, möchte ich erst mal eine Portion probieren.
    Von allem bitte!

  12. Pingback: Dirks Zwölf-Stundengulasch mit Csipetke « lamiacucina

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