tomatenblüte
2012-11-04 15.09.21

Gnocchi…fast ohne Arbeit…

der Robert…wo er bloß immer so interessante Rezepte auftreibt und anschließend textlich auch noch mit seamless underwear verknüpft….einfach großartig…
Mich haben diese Gnocchi auf jeden Fall sofort neugierig gemacht.
Keine halbe Stunde nachdem ich den Post gelesen hatte waren die Knödelchen auch schon im Kühlschrank.
Nicht ganz so einfach wie man sichs beim Lesen vorstellt, der Ricotta ist so weich…ich konnte jedenfalls keine Kugeln fabrizieren. Ich hab einfach kleine Brocken auf das Grießbett plumpsen lassen und ein paar Stunden gewartet, dann waren die Klumpen ganz leicht in Form zu bringen.
Am nächsten Tag erschien mir der Grieß so feucht, dass ich ihn ausgewechselt habe…nur so zur Vorsicht…ich wollte ja nicht, dass mir irgendwas schief geht.
Vergessen hätte ich sie auch noch beinahe…meine waren vier Tage im Dehydriermodus…hat nicht geschadet.

Fürs Testessen gab es dann nur Schnittlauchbutter obendrüber…ein kleines, wirklich feines Essen für mich…
Mein Mann fand die Gnocchi schrecklich….die schmecken so “pampfig”.
Ihr seht….ihr müsst sie selber ausprobieren…

Gnocchi….fast…ohne Arbeit

300g Ricotta, abgetropft, aber nicht auf Küchenpapier getrocknet
Salz
Pfeffer
Zitronenabrieb
300g feiner Grieß

Grieß in eine große Schüssel geben.
Ricotta mit Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb  vermischen.
Mit einem Löffel kleine Portionen Teig auf den Grieß geben und stehen lassen. Die Nocken sollten sich nicht berühren.
Nach 2 Stunden zu kleinen Kugeln drehen und auf dem Grießbett in den Kühlschrank stellen. Ich habe die Schüssel nur lose mit Pergamentpapier abgedeckt.
In den nächsten zwei Tagen immer wieder mal umwenden.
Nach insgesamt drei Tagen auf ein Sieb geben und den überschüssigen Grieß abschütteln.
In siedendem Salzwasser 5 Minuten garziehen lassen.
In Schnittlauchbutter schwenken.

Für Kerstins Veggy Day

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Dieser Beitrag wurde am November 8, 2012 um 12:01 vormittags veröffentlicht. Er wurde unter Kochbuch, salzig abgelegt und ist mit , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

20 Gedanken zu “Gnocchi…fast ohne Arbeit…

  1. Erster!!! Die Gnocci kenne ich von Jamie Oliver. Der macht sie auch so oder so ähnlich, auf jeden Fall ganz ohne Mehl. Weiß aber nicht mehr, welches Buch. Roberts Rezept steht auch schon auf meiner Liste.
    Lieben Gruß von Frau Ziii

  2. Ha, habe ich mir doch gedacht, nachdem ich das Rezept bei lamiacucina gelesen habe, dass die so einfach nicht sind….aber ausprobieren will ich die auf jeden fall, der Ricotta wartet schon im Kühlschrank…;-)

  3. Die hab ich auch schon auf meiner Liste. Aber ein bisschen Bammel hab ich davor schon.

  4. wenn die Ricotta allzunass ist, und nicht sofort zu Kugeln gedreht werden kann, bindet sie (zuviel) Mehl. Das gibt dann eine dicke Teigschicht, die man allerdings als pampfig bezeichnen könnte ;-)

  5. erst dachte ich huch, die sehen ja fast aus wie die gedämpften Hefeteile von neulich…. mal schauen wann ich die in meinem Küchenplan unterbringe. Ich liebe Ricotta, und kriege sogar welchen in ordentlicher Qualität, wenn ich einen gewissen Fahrweg auf mich nehme.

  6. Ich habe diese Knödelchen schon öfter mit trockenem Bio-Topfen oder Bio-Frischkäse gemacht. Egal ob von Schaf, Ziege oder Kuh. Damit kann man perfekte Kugeln machen und bekommt meiner Ansicht nach auch mehr Geschmack als mit Ricotta. Und wenn man sie noch in Ei wälzt und in Brösel, dann frittiert: ein sehr schönes Amuse!

  7. Ich finde deine Gnocchis sehen aber gar nicht pampfig aus (was auch immer das heißen mag) ;-), sondern wirklich lecker und saftig! Und Schnittlauchbutter ist immer eine gute Wahl. Die Idee mit dem Ziegenkäse gefällt mir auch gut…

  8. Bei uns wird es ähnlich laufen – ich werde sie himmlisch finden, und mein Nordlicht schrecklich…mal sehen, ob ich sie überhaupt hinkriege, klingt ja doch nicht so einfach.

  9. Bei mir stehen sie natürlich auch schon auf der Liste und scharren mit den Hufen – alle Zutaten sind im Haus, mal schauen, ob ich mich am WE dran mache. (Das Problem mit den unterschiedlichen Geschmäckern kenne ich nur zu gut ;-)

  10. Ich finde, die sehen zum Anbeißen aus. Mit meinem Mann könnte ich mich darauf sicher einigen. Allein, die Kinder – ich leiste da ja harte Erziehungsarbeit :-) und irgendwann habe ich sie so weit, dass sie mir auf Knien danken, dass es nicht jeden Tag trockne Nudeln oder paniertes Schnitzel gibt :-)

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