tomatenblüte
2012-11-01 11.01.51

Wo die Liebe hinfällt…

inzwischen kennt ihr mich ja alle so ein bisschen und sicher ist euch nicht entgangen, dass ich Leber unheimlich gerne esse…von Nüssen geradezu besessen bin… Früchte, in jeder Form, gerne in meine Essen reinwurschtle…Speck immer in meinem Kühlschrank zu finden ist…Fenchel geliebt und nicht als Hustenmittel ein trauriges Dasein fristet…
Lange Rede…diese Pastete war ein Muss.
Ich war begeistert und Freunde, denen ich eine Pastete geschenkt habe, genauso.

Ländliche Pastete mit Haselnüssen

( muss mindestens 6 Stunden kühlen,)

100g       gemischt Trockenfrüchte
200g       Schweineleber (bei mir Geflügelleber)
2El         Öl
50ml      trockener Sherry
40g        Cranberrys
100g      Schlagsahne
1Tl        Fenchelsamen
1Tl        Kräuter der Provence (bei mir Majoran)
1Tl        Senfkörner
Salz/Pfeffer
650g      grobe, rohe Bratwurst
1El        Pistazien
60g        Haselnüsse, geröstet
16         Scheiben durchwachsener Speck

Trockenobst fein würfeln.
Leber 1cm groß würfeln.
Leber in Öl anbraten. Sherry angießen.
Trockenobst, Cranberrys, Sahne, Fenchel, Majoran und Senf zugeben.
Salzen und pfeffern.
1 Minute sachte köcheln, dann 15-20 Minuten abkühlen lassen.

Backofen auf 200° vorheizen.
Brät aus der Pelle drücken, mit Pistazien und Haselnüssen zur Lebermischung geben.
Gründlich verkneten.
Kastenform (1L) mit Backpapier auslegen. ( ich habe 2  1/2 L Formen genommen)
Die Speckscheiben so in die Form legen, dass sie sich überlappen und die Enden über die Form ragen.
Brätmasse einfüllen.
Überstehende Speckstreifen über die Füllung klappen.
Pastete im Ofen 50 (35) Minuten garen.
Nach 20 Minuten habe ich die Form mit Folie abgedeckt…gerade noch rechtzeitig!
In der Form mindestens 6 Stunden kühlen.

Stürzen, in Scheiben schneiden und….genießen!!

Rezept aus dem Heft   “Lust auf Genuss”  Edle Steaks und Braten….
einschließlich Vorwarnung…es wird nicht das letzte sein….und nein!!!..ich habe keinen Werbevertrag!

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This entry was published on November 20, 2012 at 6:28 vormittags. It’s filed under Kochbuch, salzig and tagged , , , , , , , , . Bookmark the permalink. Follow any comments here with the RSS feed for this post.

42 thoughts on “Wo die Liebe hinfällt…

  1. Ach, da stehe ich sowas von drauf!! Zum frühen Morgen tropft schon der Zahn, der Tag fängt gut an. Liebe Grüße :)

  2. Kann Ich dir meinen Mann zum Essen vorbei schicken ?
    Der redet immer von solchen Genüssen u. bekommt sie bei mir nicht … sieht wirklich sehr lecker aus, wäre was für die Familie die an Weihnachten kommt, mal abspeichern .

    LG Kerstin

  3. Ich bin ja nicht so der Leberfan, aber diese Pastete muss ich wohl mal nachkochen. Sieht nämlich köstlich aus!

  4. schon vor dem Frühstück einen Blick draufgeworfen und hätte mir ein Stückchen davon gewünscht…. herrlich.

  5. witzige Terrine, aber mit Obst geht bei uns leider gar nicht, Pistazien und Maronen gehen gerade noch…Und, nicht im bain marie gegart? Wird das dann nicht zu trochen?

  6. Terrinenzeit. Die schmeckt bestimmt gut. Hast Du schon mal Quittenwürfel anstelle der Cranberries probiert ?

  7. Sieht das klasse aus! Pastete steht unbedingt auf der to-do-Liste für die nächste Zeit.

  8. merk ich mir für Weihnachten!

  9. Mmmhh, fein! Ist ja von der Zusammensetzung her ähnlich wie Michas Sables am Wochenende ;-)

  10. Das sieht sehr fein. Merke ich mir für unser traditionelles Sylvesterbuffet (nach Deiner Empfehlung musste ich das entsprechende Heft natürlich kaufen….). Definitiv mache ich viel zu selten Terrinen!

  11. Das finde ich auch eine wirklich gelungene Vorspeise für die Festtage. Pasteten-Herstellung ist zwar nicht meine liebste Tätigkeit in der Küche, aber essen, ja essen mag ich deine Pastete sehr gerne. Hach, vielleicht mache ich mich doch dran – und auf der Liste… ;)

  12. Da hast Du eine tolle festliche Pastete gezaubert, ich bin begeistert.

  13. Sieht schon wieder total schick aus! Leber ist leider eines der Dinge, an die ich nicht ran kann. Aber die Fotos sind wundervoll!

  14. Schon allein, wenn ich deine Fotos, die manchmal ein bisschen rätselhaft sind, und deine Titel lese, MUSS ich den Artikel komplett lesen – (allein, weil ich weiß, dass es immer gut ist) – und das gilt auch für dieses Rezept, einfach nur lecker! :)

  15. Ich liebe Pasteten. Mein Großvater war Franzose und Charcutier! Ich bin mit Pasteten aufgewachsen. Deine sieht herrlich aus! Ich muß auch unbedingt wieder ran und welche machen. Liebe Grüße

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